Die Kochschule in Loshausen

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Hannerch und Hannes treffen sich in der Kreisstadt, ein Grund, im Rosengarten das Wiedersehen zu begießen.
Sie fahren mit dem Schwalmexpreß ein Stück zusammen, und die Unterhaltung was wegen des ratternden Wagens und wegen der geschmierten Kehlen sehr laut.
Als der Zug Loshausen passiert hatte und am ehemaligen Schloß vorbeifährt, in dem nach dem ersten Weltkrieg eine Kochschule für Schwälmer Mädchen eingerichtet war, kam es zu folgender Frage und Antwort:
„Hannerch, host dü deng Määche öch in die Schul geschucht?“ — „Nee, nee, bann dos gekoche kann, was seng Mutten gekoche kann, kann’s genung. Es wär’n veel zu veel Totte uff dr Schwalm gebacke; seit die Totte uff dr Schwalm gebacke wern, döcht’s naut mih. Ee oddentlich Stick Riggebrot eß gesunder! —  Neilich hot Lüttefrä dr Gebottstog, ins Frä gong öch hin. Nit genüng konn se sich getüh, Totte unn Kräppeln. Die Nocht gongs los, gekutzt und gesch…., gekutzt und gesch…. Mr honn dr Dukter misse lange. Ich honn gesät, dos iß dr rääscht passiert mit auwem naumorichen Werks.“

 

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