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Was ist Luftdruck?

Publiziert am: 05.06.2014 in Wetterlexikon

Der Luftdruck ist das pro Flächeneinheit berechnete Gewicht der Luftsäule, die sich in vertikaler Richtung über der Fläche in der Atmosphäre befindet.
Luft besteht aus verschiedenen Gasen, unter anderem Sauerstoff. Die Luftteilchen bewegen sich mit über 1500 km/h in der Atmosphäre und stoßen aneinander und an allen Oberflächen an. Die etwa 10 Milliarden Milliarden Teilchen pro Kubikzentimeter verursachen durch diese Zusammenstöße den Luftdruck.

Der Luftdruck unterliegt größeren Schwankungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit weiträumigen Luftbewegungen stehen. Wind und andere Wettererscheinungen sind die Folge. Außerdem hängt der
Luftdruck in starkem Maße von der Höhe ab, in Bodennähe um etwa 1 hPa (= früheres Millibar) je 8 Meter.
Temperatur und geographische Breite spielen ebenfalls eine Rolle (Dichte ändert sich mit der Temperatur, so wirkt die Fliehkraft am Äquator am stärksten). Um vergleichbare Werte zu
erhalten sind in der Meteorologie folgende Normalbedingungen vereinbart:

  • Höhe: Meeresspiegel  NN
  • Temperatur: 0,0°C
  • Geographische Breite: 45°

Luftdruckmessung

In nichtelektronischen Luftdruckmessgeräten (Barometer) drückt die Luft eine metallene luftleere Kammer zusammen. Das Zusammendrücken wird mit Hilfe eines Hebelmechanismus auf einen Zeiger übertragen.
Der Luftdruck wird in hPa (Hektopascal) angegeben.

Was geschieht, wenn sich der Luftdruck ändert?
Steigt der Luftdruck, so wird entweder zusätzliche Luft an einen Ort geführt oder Luft wird erwärmt und der Druck steigt auf diese Art. Man spricht von einem Hochdruckgebiet.
Sinkt der Luftdruck, so strömt Luft von einem Ort weg oder die Luft kühlt sich ab. Man spricht von einem Tiefdruckgebiet.

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