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Vegetationsruhe

Publiziert am: 16.07.2014 in Wetterlexikon

Die Vegetationsruhe wird definiert als derjenige Zeitraum des Jahres, in dem die Pflanzen photosynthetisch inaktiv sind, d.h. keinerlei Wachstum, Blühaktivität bzw. Fruchtbildung zeigen. Als Beginn der Vegetationsruhe wird im allgemeinen derjenige Abschnitt des Jahres definiert, in welchem das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 5° Celsius (für verschiedene Pflanzen auch schon unter 10°C) liegt. Beim Überschreiten der Schwellenwerttemperatur über mehrere aufeinander folgende Tage hinweg, setzt die Wachstumszeit=Vegetationsperiode ein.

Der Begriff Vegatiationsruhe- bzw. -periode kann nur in Klimazonen mit ausgeprägten Jahreszeiten angewendet werden, wie es in den arktischen, gemäßigten und subtropischen Klimazonen der Fall ist. Die Jahreszeiten werden durch Temperaturschwankungen (Sommer – Winter) oder Niederschlagsschwankungen (Regen- und Trockenzeiten) hervorgerufen. In dem Teil der Tropen, wo nur Tageszeitenklima herrscht (tägliche Schwankung der Klimaelemente ist größer als die jahreszeitliche Schwankung) wird der Begriff Vegetationsruhe/-periode nicht verwendet.

 

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