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Woher bekommen Tief- und Hochdruckgebiete ihre Namen

Publiziert am: 24.01.2014 in Wetterlexikon

Durch eine stark veränderte Medienlandschaft in den vergangenen Jahren, hat sich auch die Präsentation der Wetterberichte sehr verändert.

Ein Aspekt dieser Änderungen ist der Gebrauch von Namen für Tief- oder Hochdruckgebiete.
Die Bezeichnungen von Druckgebilden mit Namen ist nicht neu. Bereits im 19. Jahrhundert wurden in Australien tropische Tiefs getauft.

Der Grund für die Namensgebung ist recht einfach:
Man kann den Ablauf von Wirbelstürmen, Tiefs etc. wesentlich besser verfolgen und nachvollziehen, als wenn man sie mit Buchstaben oder Zahlen versieht.
Die Vergabe von Arbeitsnamen ist in vielen Bereichen der Forschung und Wissenschaft üblich.

Seit 1954 vergibt das Institut für Meteorologie der FU Berlin Namen für Tief- und Hochdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen.

In geraden Jahren tragen Hochdruckgebiete männliche und Tiefdruckgebiete weibliche Namen. In ungeraden Jahren ist es genau umgekehrt.

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